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History of Salsa 3
Das Palladium
Lernen im Nachtclub
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Teil 3 - Der Mambo

 

Der Mambo kann auch als Bindeglied zwischen der Rumba und der Salsa angesehen werden. Hijuelos (1989) stellt die Bewegungen der Rumbas denen des Mambo gegenüber und beschreibt letzteren, als seien die Ketten der Sklaverei gefallen. Die Rumbas stammen aus einer Zeit, in der die Füße ihrer Tänzer, der Sklaven, in Ketten lagen oder daran erinnern sollten. Durch diese eingeschränkte Bewegungsfreiheit der Füße wurde die Betonung der Hüfte bei der Rumba noch verstärkt. Im Gegensatz hierzu stehen die Bewegungen des Mambo. Obwohl er in der Ausführung der Rumba ähnelt, fallen die schnellen Bewegungen der Füße den Betrachtern unmittelbar ins Auge (Hijuelos, 1989, 279).

In der Literatur wird der Mambo mehrfach als eine Mischung aus Rumba und amerikanischen Modetänzen wie Lindy hop oder Jitterbug dargestellt (vgl. Roberts, 1999; Waxer, 1994 et al.). So sieht man auch heute noch bei Aufführungen der 'alten Meister' des Mambo und deren Schülern kurze Hebefiguren und Akrobatikteile, welche dem Lindy hop und verwandten Tänzen entlehnt sind. Der Mambo war und ist ein eleganter, fließender Tanz und heute weit über die Grenzen der USA verbreitet. Kennzeichnend ist für den Mambo New Yorks das Vor- und Zurückgehen im Grundschritt (auf Linie). Als wichtigste Tanzkombination des New York Style gilt der so genannte cross body lead (engl. Platztausch; Balzer, 2002, www). Auf Grund des erotisch eleganten Erscheinungsbildes der Tänzer wird der New York Style auch Ballroom Style genannt. Die erotische Ausstrahlung sorgte dafür, dass der Mambo auch als obszön und teuflisch angesehen und, infolgedessen mit der Unterschicht in Verbindung gebracht wurde. Doch seine angebliche Obszönität konnte seine Verbreitung nicht beeinträchtigen. Im Gegenteil, gerade weil der Mambo von der Kirche und den besser Situierten als Angriff auf die Moral gewertet wurde und Filme mit Mambo-Szenen wie indizierte Filme behandelt wurden, bekam der Mambo einen regelrechten Aufschwung zu spüren (Calvo Ospina, 1997, 53).

Verantwortlich für die Prägung des Tanzstiles waren so genannte Tanztempel, in denen sich die Tänzer trafen und ihre tänzerischen Kreationen dem Publikum präsentierten. Der bekannteste dieser Tanztempel war zweifellos das Palladium. Da der Tanzstil des Mambo sich in diesen Zentren entwickelte, wird nachstehend das Palladium als bekanntestes Beispiel für zahlreiche Tanzstätten dieser Zeit näher betrachtet.

 



 

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Que Pa Sa Vintage Mambo Band